FBL GmbH – Technik, die bewegt

Die FBL GmbH gibt es seit 1997 im Mittelherwigsdorfer Ortsteil Oberseifersdorf. Mit zehn Kolleginnen und Kollegen ist sie der kleinste Betrieb im Ausbildungscluster – und zugleich ein echtes Multitalent. Das Unternehmen betreibt eine Werkstatt für Baumaschinen, Nutzfahrzeuge und PKW, vermietet Baumaschinen und Nutzfahrzeuge und ist außerdem im Vertrieb von Baumaschinen. Alle drei Geschäftsfelder sind in etwa gleich stark ausgeprägt.

Chefin mit Durchsetzungsstärke

An der Spitze des Unternehmens steht Heike Hieronymus. Dass in dieser von Männern geprägten Branche eine Frau den Betrieb führt, ist alles andere als gewöhnlich. Ihren Weg hat sie sich Schritt für Schritt erarbeitet: Gestartet ist sie in der Buchhaltung bei der OSTEG mbH, während sie in der Abendschule den Abschluss zur Bilanzbuchhalterin machte. Später übernahm sie vertretungsweise die Verwaltung der FBL. Als schließlich der Geschäftsführer der FBL GmbH in den wohlverdienten Ruhestand ging, griff sie zu, sprang ins kalte Wasser und bereut diesen mutigen Schritt bis heute keine einzige Minute.

Ausbildung mit Anspruch

Seit August bildet FBL auch wieder aus. Mit Janick hat ein Auszubildender den Weg ins Unternehmen gefunden, der den Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers erlernt. Diese Ausbildung ist anspruchsvoll, denn sie erfordert neben technischem Verständnis auch IT-Kenntnisse und gute Englischfähigkeiten. Dass sich Janick für die FBL entschieden hat, ist kein Zufall: Das Unternehmen hat sich bewusst über Social Media präsentiert und dadurch drei Bewerbungen erhalten – ein großer Erfolg für einen kleinen Betrieb. Die Ausbildung bei FBL hat Tradition, denn auch der heutige Meister hat hier einmal als Azubi begonnen.

Im ersten Ausbildungsjahr besucht Janick das BSZ in Zittau, wo er die Grundlagen der Mechatronik vermittelt bekommt. Danach wechselt er an das BSZ Grimma. Für diese Zeit übernimmt FBL die Kosten für eine Ferienwohnung. Ergänzt wird die Ausbildung durch Aufenthalte im ÜAZ Dresden, wo eine Unterbringung im Wohnheim gesichert ist. In den Praxisphasen arbeitet Janick im Unternehmen, lernt in der Werkstatt und ist mit dem Servicemobil unterwegs und wird dabei vom „Altgesellen“ Torsten und seinem Ausbilder Markus unterstützt.

Zum guten Miteinander gehört bei FBL der Blick über den Tellerrand. Regelmäßig organisiert das Team Firmenausflüge, zuletzt nach Dresden, wo der Bau der Nossener Brücke besichtigt wurde. Dort konnten die Kolleginnen und Kollegen hautnah erleben, wie mit einem gigantischen Bohrer unter der Elbe gearbeitet wird.

Fotos: Annett Miethe

FBL GmbH – Technik, die bewegt

Die FBL GmbH gibt es seit 1997 im Mittelherwigsdorfer Ortsteil Oberseifersdorf. Mit zehn Kolleginnen und Kollegen ist sie der kleinste Betrieb im Ausbildungscluster – und zugleich ein echtes Multitalent. Das Unternehmen betreibt eine Werkstatt für Baumaschinen, Nutzfahrzeuge und PKW, vermietet Baumaschinen und Nutzfahrzeuge und ist außerdem im Vertrieb von Baumaschinen. Alle drei Geschäftsfelder sind in etwa gleich stark ausgeprägt.

Chefin mit Durchsetzungsstärke

An der Spitze des Unternehmens steht Heike Hieronymus. Dass in dieser von Männern geprägten Branche eine Frau den Betrieb führt, ist alles andere als gewöhnlich. Ihren Weg hat sie sich Schritt für Schritt erarbeitet: Gestartet ist sie in der Buchhaltung bei der OSTEG mbH, während sie in der Abendschule den Abschluss zur Bilanzbuchhalterin machte. Später übernahm sie vertretungsweise die Verwaltung der FBL. Als schließlich der Geschäftsführer der FBL GmbH in den wohlverdienten Ruhestand ging, griff sie zu, sprang ins kalte Wasser und bereut diesen mutigen Schritt bis heute keine einzige Minute.

Ausbildung mit Anspruch

Seit August bildet FBL auch wieder aus. Mit Janick hat ein Auszubildender den Weg ins Unternehmen gefunden, der den Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers erlernt. Diese Ausbildung ist anspruchsvoll, denn sie erfordert neben technischem Verständnis auch IT-Kenntnisse und gute Englischfähigkeiten. Dass sich Janick für die FBL entschieden hat, ist kein Zufall: Das Unternehmen hat sich bewusst über Social Media präsentiert und dadurch drei Bewerbungen erhalten – ein großer Erfolg für einen kleinen Betrieb. Die Ausbildung bei FBL hat Tradition, denn auch der heutige Meister hat hier einmal als Azubi begonnen.

Im ersten Ausbildungsjahr besucht Janick das BSZ in Zittau, wo er die Grundlagen der Mechatronik vermittelt bekommt. Danach wechselt er an das BSZ Grimma. Für diese Zeit übernimmt FBL die Kosten für eine Ferienwohnung. Ergänzt wird die Ausbildung durch Aufenthalte im ÜAZ Dresden, wo eine Unterbringung im Wohnheim gesichert ist. In den Praxisphasen arbeitet Janick im Unternehmen, lernt in der Werkstatt und ist mit dem Servicemobil unterwegs und wird dabei vom „Altgesellen“ Torsten und seinem Ausbilder Markus unterstützt.

Zum guten Miteinander gehört bei FBL der Blick über den Tellerrand. Regelmäßig organisiert das Team Firmenausflüge, zuletzt nach Dresden, wo der Bau der Nossener Brücke besichtigt wurde. Dort konnten die Kolleginnen und Kollegen hautnah erleben, wie mit einem gigantischen Bohrer unter der Elbe gearbeitet wird.

Fotos: Annett Miethe